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Demogra­phi­scher Wandel

Drei Faktoren sind besonders wichtig:

Modernes Immobi­li­en­mar­keting beschränkt sich nicht mit einem Blick auf das Objekt, sondern berück­sichtig ein weites Spektrum an Faktoren, das von allen möglichen materi­ellen Belangen bis hin zu psycho­lo­gi­schen Prädis­po­si­tionen auf Kunden­seite reicht. Als Werbe­agentur für Immobi­li­en­mar­keting in Deutschland und an weiteren europäi­schen Stand­orten wissen wir nur zu gut, dass jede Vermark­tungs­ak­ti­vität in der Gegenwart nur Erfolg hat, wenn sie Entwick­lungen und Trends aufgreift, die weit in die Zukunft führen. Derzeit ist ein Struk­tur­wandel zu beobachten, der die gesamte Gesell­schaft betrifft und sich damit signi­fikant auf die Immobi­li­en­wirt­schaft auswirken wird. Er ist haupt­sächlich von drei Poten­zialen gekenn­zeichnet, die sich gegen­seitig stärken und zum Teil überlappen. Nachfolgend möchten wir diese Entwick­lungs­schwer­punkte kurz beleuchten, mit deren Berück­sich­tigung das Immobi­li­en­mar­keting zukunfts­fähig wird.

Demogra­phi­scher Wandel

Immobilien inter­agieren mit den mensch­lichen Aktivi­täten ihrer Umgebung. Verhalten, Vorlieben bestimmten ihre Nutzung. Mit dem Wissen um demogra­phische Zusam­men­hänge erhält man den Schlüssel, um diese Einflüsse aufzu­fangen und zu nutzen. Der weitere Trend zur Urbani­sierung, die damit einher­ge­henden Möglich­keiten für neue Dienst­leister in der Stadt, die zuneh­mende Attrak­ti­vität für Inves­toren – das sind Glieder einer Kette, die sich folge­richtig entwi­ckelt und deren Verlauf sich mit cleverer Markt­be­ob­achtung vorher­sehen lässt. Aber auch für die Errichtung von Immobilien sind Verän­de­rungen in der Städte­po­pu­lation und der sich daraus ergebenden ökono­mi­schen Power geradezu zwingende Umstände, die Bauherren, Vermarkter und Werbe­agen­turen auf dem Schirm haben sollten. Und weiter: Demogra­phi­scher Wandel geht einher mit Änderungen in familiären Struk­turen, bei der Größe von Haushalten oder im Konsum­ver­halten. Migration wird ein Dauer­thema bleiben, Mobilität, die Überal­terung unserer Gesell­schaft und senio­ren­ge­rechtes Wohnen ebenso. Darauf muss Immobi­li­en­mar­keting in den einzelnen Werbe­maß­nahmen eine akzep­table Antwort finden.

Techno­lo­gische Innova­tionen

Für uns als Werbe­agentur im Immobi­li­en­mar­keting in Leipzig haben wir tradi­tionell Wohnim­mo­bilien in unseren Fokus gestellt. Es ist aber spannend zu beobachten, wie das Aufkommen von techno­lo­gi­schen Innova­tionen den Bau von Büro‑, Geschäfts- und Ferti­gungs­ge­bäuden beein­flusst. Namhafte Big-Tech-Companies prägen in indus­tri­ellen Zentren das Stadtbild, nehmen Einfluss auf die Umgebung ihres Firmen­standorts und damit auch auf angren­zende Wohnge­bäude. Überkommene Struk­turen, histo­rische Bezüge, Konven­tio­na­li­täten – alles wird infrage gestellt, wenn Big Player, aber auch Start-ups archi­tek­to­nisch in die Gesell­schaft eingreifen. Ob reprä­sen­tative Firmen­re­sidenz, Logis­tik­zentrum, Bürotrakte und Verkaufs­be­reiche – sie alle sind Ausdruck neuer Techniken und Geschäfts­mo­delle. Inves­toren sind also gut beraten, die Auswir­kungen moderner Techno­logien als Geschäfts­mög­lichkeit einzu­kal­ku­lieren. Innova­tionen sind zudem Trieb­kräfte, die letztlich auch unseren Umgang mit Wohnim­mo­bilien beein­flussen und die Art und Weise, wie wir diese nutzen. Gutes Immobi­li­en­mar­keting wird immer ein waches Auge über den sprich­wört­lichen Tellerrand haben und von den großen Innova­ti­ons­treibern des Zusam­men­lebens lernen.

Die Forderung nach Nachhal­tigkeit

Unsere ökolo­gische Verant­wortung führt dazu, dass die Umwelt­ver­träg­lichkeit als Zukunfts­kri­terium weiter an Bedeutung zunehmen wird. Wohnen von morgen misst sich auch daran, wie gering die Emissi­ons­werte eines Gebäudes sind. Für zeitge­mäßes Immobi­li­en­mar­keting ergibt sich daraus, dass Käufern und Mietern die Energie­pro­ble­matik hinsichtlich Nutzens, Kosten, Rendi­te­er­war­tungen und den Risiken einer Inkauf­nahme von Verschleiß oder Nicht­be­achtung nachhal­tigen Planens vor Augen führt. Die rapide Senkung des CO2-Ausstoßs ist politisch, ökono­misch und wirtschaftlich hoch relevant. Wer diesen Weg geht, schützt Werte, baut neue Werte auf und sorgt dafür, dass energie­ef­fi­zi­entes Wohnen auch ökono­misch sinnvoll ist. Dem Immobi­lie­mar­keting kommt die Aufgabe zu, umwelt­po­li­tische Forderung mit dem Wunsch nach lukra­tiven Geschäfts­aus­sichten und dem Bedarf an zukunfts­fä­higem Wohnraum in einen nachvoll­zieh­baren Zusam­mengang zu setzen und mitein­ander in Einklang zu bringen. Wir wollen hier keinen zu konkreten Blick in die Zukunft der Immobilie wagen. Die meisten Modelle erweisen sich schon nach wenigen Jahren unter dem Druck neuer Faktoren als unzurei­chend. Aber in nüchterner Betrachtung lässt sich sagen, dass wir mit einer Entwicklung des Immobi­li­en­be­reichs rechnen können, die Themen wie Gesundheit, Kultur, Lebensart, Freiraum, Erholung oder Begrünung in einem atembe­rau­benden Tempo neu ausrichten wird. Nahezu unbegrenzte Daten­ver­füg­barkeit, ein Wandel in der Mobilität, neue Arbeits­be­din­gungen und klima­tische Verän­de­rungen sind nur einige Heraus­for­de­rungen, denen sich Immobi­li­en­mar­keting zu stellen hat. Wir verfolgen daher aufmerksam Trends und Verän­de­rungen, um in Ihrem Interesse wirklich perspek­ti­visch handeln zu können.